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Prinzip zur Stromeinprägung aufgeschirmte Kabel

Die Einprägung eines Stromes auf zu prüfende Kabel stellt in der Hochspannungstechnik immer ein großes Problem dar, insbesondere wenn es um lange Kabelstrecken geht. Ursächlich dafür ist die Einkoppelung der zum Prüfen benötigten Leistung unter Berücksichtigung der notwendigen Isolation gegen den Erregerkreis. Zudem ist es für DC Anwendungen sinnvoll auch mit DC-Strom zu prüfen, was mit aktuellen Methoden noch sehr aufwändig ist.

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Details

USP (Unique Selling Point)

►Prüfung langer Kabellängen möglich
►Kostengünstige Lösung
►Kompakter Aufbau

TRL (Technologie-Reifegrad)

Wir haben eine Methode entwickelt, bei der das zu prüfende Kabel gleichzeitig als kernloser Koaxialtransformator arbeitet, um die benötigte Leistung vom geerdeten Schirm auf den zu bestromenden Innenleiter zu übertragen. Dabei benötigt man aufgrund der hohen Frequenz keinen Kern, der bei DC-Bestromung sättigen würde. Durch die Koaxialanordnung entstehen nur sehr geringe Streufelder, es können auch sehr lange Kabel geprüft werden. Die eigentliche Bestromung geschieht durch Auskoppelung, Transformation und Gleichrichtung der
Spannung im Innenleiter.

Die Methode kann bei sämtlichen Kabelprüfungen geschirmter Kabel und auch zur Prüfung von gasisolierten Leitungen eingesetzt werden.